Lexikon
Karat
Karat ist die angelsächsische Maßeinheit für den Goldgehalt, wobei 24 Karat reinem Gold entspricht.
Karat (kt oder k) gibt den Goldgehalt in 24 Teilen an. 24 Karat sind reines Gold und entsprechen dem Feingehalt 999. 18 Karat sind 750er Gold, 14 Karat sind 585er Gold, 9 Karat sind 375er Gold und 8 Karat sind 333er Gold. Umgerechnet wird schlicht mit 1000 geteilt durch 24 mal Karatzahl.
Wichtig ist die Verwechslungsgefahr: Bei Gold meint Karat den Feingehalt, bei Diamanten und anderen Steinen steht Karat (ct) für das Gewicht, nämlich 0,2 Gramm pro Karat. Beide Begriffe klingen gleich und bedeuten etwas völlig anderes, was bei Erbstücken regelmäßig für Missverständnisse sorgt.
Im deutschen Handel wird fast immer in Tausendsteln gestempelt, im angelsächsischen Raum dagegen in Karat. Schmuck aus Großbritannien, den USA oder der Türkei trägt deshalb oft 14K, 18K oder 22K statt einer dreistelligen Zahl. Beides beschreibt dieselbe Sache.
Umrechnungstabelle mit Beispielwerten
Bei einem Goldpreis von 120,00 € pro Gramm Feingold ergibt sich pro Gramm Legierung: 8 Karat (333) rund 39,96 €, 14 Karat (585) rund 70,20 €, 18 Karat (750) rund 90,00 € und 22 Karat (916) rund 109,92 €.
Eine 22-karätige Kette aus türkischem Goldschmuck mit 20 Gramm käme in diesem Beispiel auf 2.198,40 € Materialwert. Ausgezahlt werden davon 90 bis 95 %, also etwa 1.978,56 bis 2.088,48 €. Genau deshalb lohnt es sich, die Karatzahl vor dem Verkauf zu kennen.
Karatangaben beim Verkauf in Nordhorn
Wir rechnen jede Karatangabe für Sie in den Feingehalt um und legen die Umrechnung offen. Bringen Sie ruhig Stücke aus dem Ausland mit: 14K, 18K, 21K oder 22K sind bei uns Alltag, ebenso Schmuck ohne jede Stempelung.
Steht auf einem Ring nur eine Zahl wie 417 oder 916, ist das die gleiche Angabe in Tausendsteln, also 10 beziehungsweise 22 Karat. Passt die Stempelung nicht zum gemessenen Material, sagen wir Ihnen das offen, bevor ein Preis genannt wird.