Lexikon

333 Gold (8 Karat)

333er Gold besteht zu einem Drittel aus reinem Gold und ist die niedrigste in Deutschland gängige Goldlegierung.

333er Gold enthält 333 von 1000 Teilen reines Gold, also rund ein Drittel. Die übrigen zwei Drittel sind Kupfer, Silber und Zink. Das macht die härter und deutlich preiswerter als 585 oder 750, weshalb sie jahrzehntelang die Standardqualität für Alltagsschmuck in Deutschland war.

333er Gold ist eine europäische Besonderheit. In vielen Ländern gilt es nicht mehr als Gold, weil dort erst ab 375 gestempelt werden darf. Auf dem deutschen Markt ist es dagegen völlig üblich, und Sie finden es an Konfirmationsketten, Trauringen aus den siebziger und achtziger Jahren und an Ohrsteckern.

Weil der Goldanteil geringer ist, oxidiert 333er Gold eher als höhere Legierungen und läuft mit den Jahren leicht an. Für den Ankauf spielt das keine Rolle: Angelaufene Stücke, verbogene Ketten und einzelne Ohrringe haben denselben Materialwert wie makelloser Schmuck.

Was 333er Gold pro Gramm wert ist

Bei einem Goldpreis von 120,00 € pro Gramm Feingold steckt in einem Gramm 333er Gold reines Gold im Wert von 39,96 €. Eine Kette mit 15 Gramm bringt es damit auf 599,40 € Materialwert.

Ausgezahlt werden für Schmuckgold 90 bis 95 % vom , in diesem Beispiel also rund 539,46 bis 569,43 €. Zum Vergleich: Dieselbe Kette in 750 wäre 1.350,00 € Materialwert. Der Stempel macht bei gleichem Gewicht den ganzen Unterschied.

333er Gold verkaufen in Nordhorn

Bei uns in Nordhorn wird 333er Gold genauso ernst genommen wie jede andere Legierung. Wir wiegen getrennt, weil ein gemischter Posten sonst über den niedrigsten abgerechnet würde, und das wäre für Ihre 585er Stücke ein schlechtes Geschäft.

Viele bringen 333er Gold aus einem Nachlass mit und sind unsicher, ob sich das überhaupt lohnt. Die ehrliche Antwort: Bei kleinen Einzelstücken geht es um überschaubare Beträge, bei einer gefüllten Schatulle summiert es sich schnell. Die Bewertung kostet nichts, und Sie entscheiden erst danach.

FAQ

Häufige Fragen

Ja. Auch ein Drittel Goldanteil hat einen realen Materialwert, der mit dem Gewicht steigt. Bei einer ganzen Schatulle kommt schnell ein dreistelliger Betrag zusammen.

Weil pro Gramm nur rund ein Drittel reines Gold enthalten ist statt knapp 59 Prozent. Der Rest sind unedle Zusatzmetalle ohne nennenswerten Materialwert.

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