Lexikon
585 Gold (14 Karat)
585er Gold enthält 58,5 Prozent reines Gold und ist die beliebteste Goldlegierung für Schmuck in Deutschland.
585er Gold besteht zu 58,5 Prozent aus reinem Gold, der Rest sind Zusätze wie Kupfer und Silber, die Farbe und Härte bestimmen. Es ist robust genug für Schmuck, der täglich getragen wird, und behält seinen Glanz über Jahrzehnte.
Wegen der guten Balance aus Wert und Haltbarkeit ist 585 die häufigste Stempelung an Ringen, Ketten, Armbändern und Ohrringen in Deutschland. In Karat ausgedrückt sind es 14 Karat, im angelsächsischen Raum entsprechend mit 14K gestempelt.
Die Farbe sagt über den Wert nichts aus. 585er Weißgold, Rotgold und Gelbgold enthalten alle exakt 585 Tausendstel reines Gold, sie unterscheiden sich nur in den Zusatzmetallen. Weißgold ist zusätzlich meist rhodiniert, und diese hauchdünne Schicht ist kein Gold.
Beispielrechnung für 585er Gold
Bei einem Goldpreis von 120,00 € pro Gramm Feingold enthält ein Gramm 585er Gold reines Gold im Wert von 70,20 €. Ein typischer Ehering mit 4 Gramm kommt damit auf 280,80 €, eine Panzerkette mit 25 Gramm auf 1.755,00 €.
Für Goldschmuck zahlen wir 90 bis 95 % vom Spotpreis. Die Kette aus dem Beispiel bringt also rund 1.579,50 bis 1.667,25 €. Steine, Verschlüsse aus Stahl und Federringe rechnen wir vorher heraus, denn bezahlt wird nur das Gold.
585er Gold verkaufen in Nordhorn
Der größte Teil dessen, was bei uns in Nordhorn über die Theke geht, ist 585er Gold. Entsprechend schnell geht die Bewertung: Punze lesen, bei Zweifel messen, wiegen, vorrechnen. Für einen normalen Posten sind das wenige Minuten, danach zahlen wir bar oder per Überweisung aus.
Bringen Sie ruhig alles mit, auch einzelne Ohrringe, gerissene Ketten oder Ringe, die nicht mehr passen. Für den Materialwert ist der Zustand ohne Bedeutung, und ein Termin ist nicht nötig.
Kommen mehrere Legierungen zusammen, wiegen wir sie getrennt. Ein 585er Posten wird also nicht mit geringerwertigen Stücken in einen Topf geworfen, sondern behält seinen eigenen, höheren Grammpreis. Das ist bei einer gemischten Schatulle der wichtigste Unterschied zu einem Pauschalangebot.